Immenstaad am Bodensee ist eine westlich von Friedrichshafen und südlich von Markdorf gelegene Gemeinde in Baden-Württemberg. Sie zählt zum Landkreis Bodenseekreis und zum Regierungsbezirk Tübingen. Die beschauliche Gemeinde liegt 403 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen traumhaftem Blick auf den Bodensee und das Umland.

Geografie und Klima

Neben dem Kernort gehören die beiden Dörfer Kippenhausen und Frenkenbach zu Immenstaad am Bodensee. Kennzeichnend für die Gemeinde ist ihre Lage inmitten zweier Naturschutzgebiete, der Lipbachmündung und der Lipbachsenke, und zweier Landschaftsschutzgebiete. Außerdem sind im Rahmen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zwei weitere Gebiete ausgewiesen: das Bodenseeufer westlich Friedrichshafen und das Bodenseehinterland zwischen Salem und Markdorf. Das Klima in Immenstaad am Bodensee ist für den Bodensee typisch mild; im Juli erreichen die Temperaturen um die 23 °C, die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8 °C.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Immenstaad am Bodensee im Jahr 1094, als der damalige bayerische Herzog Güter an das Kloster Weingarten übertrug. Von da an durchlebte Immenstaad eine wechselhafte Geschichte. Während des Dreißigjährigen Krieges war das Gebiet vom Seekrieg auf dem Bodensee betroffen. Noch im Jahr 1778 hatte Immenstaad am Bodensee sechs verschiedene Herren.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Ort vom Haus Fürstenberg aufgekauft, woraufhin Immenstaad 1806 zum badischen Grenzort wurde. Ab den 1960er Jahren stieg die Bevölkerung in Immenstaad am Bodensee stark an, was dem wirtschaftlichen Erfolg der Firma Dornier zuzuschreiben ist. Zur Veranschaulichung: Im Jahr 1900 lebten 860 Menschen in Immenstaad am Bodensee, heute sind es 6500.

Wirtschaft und Infrastruktur

Immenstaad am Bodensee liegt westlich von Friedrichshafen an der B31 und hat eine sehr gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. So gibt es nicht nur Busverbindungen nach Friedrichshafen, Überlingen und Markdorf, sondern auch die Linien der Bodensee-Schiffsbetriebe, mit denen Immenstaad auf dem Seeweg erreicht werden kann. Im Gemeindegebiet gibt es eine Grundschule sowie fünf Kindergärten.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Immenstaad ist der Tourismus. Aber auch die Industrie mit den damaligen Dornier-Werken und heute am Rand von Immenstaad ansässigen Firmen wie Airbus Defence and Space, ND SatCom und Bosch Software Innovations ist auf dem Vormarsch. Trotzdem ist nach wie vor die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig in Immenstaad. Neben dem traditionellen Weinanbau, heute insbesondere Spätburgunder, Müller-Thurgau und Weißburgunder, ist auch der Obstanbau von wirtschaftlicher Bedeutung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Natürlich kommen Kultur und Sehenswürdigkeiten in Immenstaad am Bodensee nicht zu kurz. Neben der katholischen Pfarrkirche und der Michaeliskapelle gibt es zahlreiche andere Bauwerke wie das Schloss Kirchberg, das Schloss Hersberg, das Schwörer-Haus und verschiedene Kirchen zu besichtigen. Kulturfreunde finden im Heimatmuseum im Haus Montfort, das im Obergeschoss wechselnde Ausstellungen regionaler Künstler zeigt, oder in der Galerie Seebär mit einer beeindruckenden Steiff-Tier-Sammlung das, was sie suchen.

Wer sportlich unterwegs ist, kann das Hallen- oder Strandbad oder den Abenteuer-Park mit Hochseilgarten besuchen. Außerdem gibt es eine Skateanlage und rund um Immenstaad Campingplätze und Y achthäfen. Fahrradfahrer freuen sich über den Bodensee-Radweg, der durch Immenstaad führt; Spaziergänger sollten eher den Bodensee-Rundweg oder den sechs Kilometer langen Immenstaader Apfelspazierweg ausprobieren, auf dem man an 21 verschiedenen Stationen in den verschiedenen Ortsteilen und Obstbaugebieten allerlei Wissenswertes rund um das Thema Apfelanbau erfährt.

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