Die baden-württembergische Gemeinde Kressbronn gehört zum Landkreis Bodenseekreis und zum Regierungsbezirk Tübingen. Sie ist von allen Gemeinden am Nordufer des Bodensees die am östlichsten gelegene und zählt circa 8700 Einwohner. Kressbronn am Bodensee liegt auf 407 Höhenmetern an der Grenze zu Bayern und bietet einen wunderschönen Blick über den Bodensee zum Schweizer Mittelland. Auf dem Gebiet der Gemeinde Kressbronn am Bodensee sind vier Naturschutzgebiete (Argental, Berger Weiher, Schachried, Schönmoos) und vier weitere Landschaftsschutzgebiete verzeichnet. Außerdem gibt es acht ausgewiesene Einzelgebilde-Naturdenkmäler.

Geografie und Klima

Kressbronn am Bodensee zählt neben dem Hauptort Kressbronn 19 verschiedene Ortsteile. Zu den Nachbargemeinden von Kressbronn am Bodensee gehören unter anderem Langenargen, die Tettnanger Ortsteile Apflau, Unterwolfertsweiler und Wielandsweiler, der Lindauer Ortsteil Bechtersweiler sowie die Gemeinde Nonnenhorn. Das Klima in Kressbronn am Bodensee ist überwiegend mild. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 10,3 °C, im Juli werden in Kressbronn mittlere Höchstwerte von 26 °C erreicht.

Geschichte

Auf dem heutigen Gebiet Kressbronns gab es bereits zur Zeit der Römer Siedlungen; Anfang des 20 Jahrhunderts wurden Reste eines römischen Thermengebäudes bei Ausgrabungen entdeckt. Im Mittelalter zählte das Gebiet zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Montfort, dann zu den Österreichischen Vorlanden. Später fiel das Gebiet an das Königreich Bayern, dann im Jahre 1810 ans Königreich Württemberg.

1934 entstand das heutige Kressbronn durch die Vereinigung der Ämter Hemigkofen und Nonnenbach. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kressbronn am Bodensee zur französischen Besatzungszone. Mit dem Wiederaufbau beginnt auch allmählich der wirtschaftliche Aufschwung Kressbronns, der bis heute anhält.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kressbronn lebt von verschiedenen Wirtschaftszweigen. Neben dem Tourismus ist das Handwerk für die Gemeinde von Bedeutung. Aber auch verschiedene Unternehmen mit einer großen Branchenvielfalt von Elektronik bis zur Informations- und Kommunikationstechnologie sind in Kressbronn angesiedelt. Nach wie vor ist auch die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig in Kressbronn am Bodensee. Die Gemarkungsfläche wird derzeit zu 78 Prozent für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.

In Kressbronn selbst gibt es eine Jugendmusikschule, mehrere Kindergärten, eine Grundschule und im Bildungszentrum Parkschule eine Grund-, Haupt- und Realschule. Durch die gute Anbindung an die Bundesstraßen 31 und 467, den Busverkehr und die Anbindung an das Schienennetz sind aber auch umliegende Gymnasien gut zu erreichen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dank der tollen Lage inmitten der Natur lässt es sich in Kressbronn und Umgebung vor allem gut wandern und Fahrrad fahren, beispielsweise auf dem 17,5 Kilometer langen Kressbronner Kirchenweg oder dem Kressbronner Bibelweg. Freunde des Wassersports finden in Kressbronn-Gohren vom Motorboot fahren übers Tauchen und Surfen bis hin zum Wasserski alles, was das Herz begehrt. Hier befindet sich auch die Marina ULTRAMARIN, der mit 1500 Liegeplätzen größte Yachthafen Deutschlands.

Wer gern historische Bauwerke besichtigt, hat die Wahl zwischen mehreren Kirchen und Kapellen, darunter die Eligiuskapelle und Pfarrkirche, die St. Josefs-Kapelle und die Kapelle zum Hl. Sebastian. Das Museum im Schlössle zeigt historische Schiffsmodelle und schwimmende Kunstwerke, die Galerie Lände mit Café wechselnde Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst. In Kressbronn am Bodensee ist dank der vielfältigen kulturellen Angebote für jeden etwas dabei – und natürlich wird auch hier wie überall in der Region die schwäbisch-alemannische Fasnet traditionell gefeiert.

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