Die Gemeinde Oberteuringen liegt in Baden-Württemberg in direkter Nachbarschaft zu den Oberzentren Friedrichshafen und Ravensburg und gehört zum Landkreis Bodenseekreis sowie zum Regierungsbezirk Tübingen. Mit nur knapp 5000 Einwohnern ist die auf 451 Höhenmetern liegende Gemeinde ein beliebtes Urlaubsziel inmitten der Natur, das aber auch kulturell und sportlich für jeden das passende Angebot parat hat.

Geografie und Klima

Der Bodensee liegt acht Kilometer südlich von der beschaulichen Gemeinde Oberteuringen entfernt und wird von der Rotach durchflossen. Neben dem Kernort gehören die Teilorte Bitzenhofen, Hefigkofen, Neuhaus, Rammetshofen, Unterteuringen, Bibruck, Vittenhang und Remette zu Oberteuringen. Im Gemeindegebiet sind außerdem zwei Naturschutz- und zwei Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Wie für den Bodenseekreis typisch, ist das Klima in Oberteuringen überwiegend mild. Im Sommer werden mittlere Höchstwerte von circa 25 °C erreicht.

Geschichte

Die Alemannen besiedelten das Gebiet bereits im 5. Jahrhundert, allerdings wurde Oberteuringen im Jahre 752 erstmals urkundlich erwähnt. Als Gerichtsort kam Oberteuringen bis ins 12. Jahrhundert eine besondere Bedeutung zu, die allerdings im Laufe der Zeit schwand. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde Oberteuringen nahezu vollständig niedergebrannt.

Bis zum Ersten Weltkrieg erlangte Oberteuringen als landwirtschaftliches Zentrum Bedeutung. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Oberteuringen der französi

schen Besatzungszone an. 1964 wurde die 1922 erbaute Teuringertal-Bahn wieder stillgelegt. Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Oberteuringen dann zu einem beliebten Wohn- und Ferienort.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Oberteuringen ist die Landwirtschaft immer noch ein bedeutender Wirtschaftszweig. Insbesondere der Obstanbau unter dem Label „Obst vom Bodensee“ ist nach wie vor vorherrschend. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges prägen aber auch zunehmend das Handwerk, der Einzelhandel und Gewerbebetriebe die Wirtschaft Oberteuringens.

Immer wichtiger für die kleine Gemeinde, die sich stets im Wachstum befindet, wird auch der Tourismus. Im Jahr 2017 wurden bereits fast 43.000 Übernachtungen gezählt. Der Campingplatz und das in den 70ern entstandene Ferienzentrum mit Feriensiedlung sind nach wie vor bei Touristen beliebt. Im Gemeindegebiet gibt es einen kommunalen und einen katholischen Kindergarten sowie eine Grundschule. Die umliegenden weiterführenden Schulen sind aber dank der öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Oberteuringen hat die jüngste Bevölkerung im Bodenseekreis, die stetig wächst. Immer wieder werden neue Wohngebiete erschlossen, die zur Vergrößerung der Gemeinde führen. Kein Wunder, dass es hier über 30 Vereine und Vereinigungen gibt, die dazu beitragen, dass in der Freizeit keine Langeweile aufkommt. Unter anderem gibt es in Zusammenarbeit mit Markdorf eine Musikschule. Kulturinteressierte können im Kulturhaus Mühle Kleinkunst, Ausstellungen und Konzerte genießen, die das ganze Jahr über variieren.

Vor allem zieht Oberteuringen aber natürlich Naturfreunde an. Die zahlreichen Wander- und Radwege in und um die Gemeinde herum laden dazu ein, seine freie Zeit sportlich in der Natur zu verbringen. Unter anderem verläuft der Oberschwäbische Jakobsweg und die dritte Etappe des Jubiläumswegs Bodenseekreis durch das Gemeindegebiet von Oberteuringen.

Wie überall in der Region wird auch in Oberteuringen die schwäbisch-alemannische Fasnet ausgiebig zelebriert und traditionell angegangen. Das Anfang Mai jährlich stattfindende Blütenfest und der Deutsche Mühlentag an der Ziegelmühle am Pfingstmontag sind ebenfalls Veranstaltungen, die in Oberteuringen nicht verpasst werden sollten.

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